Z-PUNKT – Ihr Partner für Project Readiness Check
– Unternehmen: elobau — Bedienelemente, Maschinensicherheit, Füllstandsmessung und Sensorik
– Auftraggeberin: ensian group GmbH, Leutkirch im Allgäu — Führungsgesellschaft der elobau-Gruppe
– Mitarbeitende: rund 1.100
– Standorte: Stammsitz Leutkirch, Töchter in Grossbritannien, den USA, China, Brasilien, Frankreich, Japan und Schweden
– Kundenbranchen: Agrarfahr- und Flurförderfahrzeuge, Baumaschinen, Industrieanwendungen, Lebensmittelindustrie u.a.
– Besonderheit: Stiftungsunternehmen seit 2016 — das Unternehmen gehört sich selbst
– ERP-System: SAP
– Sponsor: Bernhard Kernen, CFO ensian group
– Eingesetzte Instrumente: Evaluationsbegleitung, Project Readiness Check mit Erst- und Deltamessung
– PRC im Mandat: Kern des Auftrags, parallel zur Schlussphase der Evaluation
– Umfang PRC: kundenspezifisch zugeschnitten, mit Erst- und Deltamessung
– Durchlaufzeit PRC: rund 5 Wochen Erstmessung · rund 4 Tage Deltamessung
Ausgangslage und Leitfragen
elobau stand in der Schlussphase der ERP-Evaluation. Drei Systemanbieter waren noch im Rennen, die Deep-Dives liefen, der Kick-off für die Implementierung war nicht mehr weit.
Z-PUNKT flankierte diese Schlussphase: Anforderungskriterien, Deep-Dive-Workshops, Kostenindikation für die erste Projektphase und die mögliche Zielarchitektur. Das war nicht nur Unterstützung, sondern auch Methode — wer ein Unternehmen von oben nach unten und quer durch die Bereiche versteht, kann anschliessend die Projektvorbereitung belastbar beurteilen.
Denn das war der eigentliche Auftrag. In einer Phase, in der Zuversicht und Risiko gleichzeitig am höchsten sind, liegt die Aufmerksamkeit der Organisation auf der Anbieterwahl; die Frage, ob sie selbst für das Projekt eingerichtet ist, stellt selten jemand. Die Geschäftsleitung hat sie gestellt:
Ist unsere Organisation strukturell und kulturell auf ein Vorhaben dieser Grössenordnung eingerichtet?
– Sind Rollen, Verantwortlichkeiten und Entscheidungswege für das Projekt geklärt — nicht für den Normalbetrieb?
– Stehen die Ressourcen zur Verfügung, die das Projekt tatsächlich binden wird?
– Sind wir und der künftige Implementierungspartner auf dasselbe Zielbild ausgerichtet?
Rund fünfzehn Ansprechpartner aus Geschäftsleitung, Fachbereichen und künftigem Projektteam wurden in Einzel- und Gruppengesprächen zu je etwa zwei Stunden einbezogen, ergänzt um Dokumenten- und Desktop-Analyse. Die Erstmessung nahm rund fünf Wochen in Anspruch.
Besonderheit dieses Mandats: Nach der Umsetzung der Massnahmen folgte eine Deltamessung von rund vier Tagen. Damit wurde aus der Momentaufnahme ein Verlauf — sichtbar wurde nicht nur der Stand, sondern die Richtung.
– Projektteam und Rollen waren noch nicht festgelegt
– Ein gemeinsames Zielbild für das Vorhaben fehlte
– Der Scope war fachlich noch nicht auf Prozessebene geschärft
– Projektarbeit und Projektrhythmus waren als Arbeitsform noch nicht etabliert
– Kunde und künftiger Anbieter hatten keine gemeinsam abgestimmte Planungs- und Governance-Grundlage
– Festlegung des Projektteams inklusive Rollendefinitionen
– Entwicklung eines gemeinsamen Zielbildes
– Scope-Definition über eine Prozessliste (BPML)
– Etablierung von Projektarbeit und Projektrhythmus
– Synchronisation und Abstimmung mit dem Implementierungspartner
– Begleitung der Budget-Scope- und Vertragsphase
– Gemeinsame Phasen- und Meilensteinplanung
– Ein gemeinsam abgestimmtes Projekthandbuch
Keines dieser Felder war ein Versäumnis. Ein Unternehmen, das seit Jahrzehnten erfolgreich produziert, ist auf den laufenden Betrieb eingerichtet — nicht auf ein Transformationsvorhaben, das es alle zehn bis fünfzehn Jahre durchläuft. Sichtbar zu machen, was sich dabei unterscheidet, ist der Zweck des Checks.
An den Massnahmen haben Kunde, Implementierungspartner und Z-PUNKT gemeinsam gearbeitet. Die Deltamessung im Herbst zeigte, dass die relevanten Werte nach oben gingen — nicht überall gleich stark, aber weitgehend in die richtige Richtung.
Der Kick-off erfolgte im Januar wie geplant.
Fünf Wochen Erstmessung, vier Tage Deltamessung — und am Ende ein Starttermin, der sich nicht nur ansetzen, sondern belegen liess. Der Nutzen lag nicht im Termin, sondern in seiner Begründbarkeit.



